„Können wir nicht einfach die Texte unserer Mitgliederzeitung und Verbandsbroschüren für unsere Internetseiten nehmen? Die sind doch gut. Und vor allem bereits fertig.“ Diese Frage höre ich als Texter immer wieder. Und immer wieder muss ich antworten: „Sie können, aber Sie sollten es wirklich nicht tun.“ Weshalb dem so ist, will ich hier kurz erläutern und in einer Serie zukünftiger Beiträge detaillierter ausführen.
Gute Print-Texte sind noch keine guten Web-Texte
Im Web wird anders gelesen als in einer Zeitung oder Zeitschrift. Lesen am Bildschirm ermüdet früher, durch weiterführende Links wandern die Leser schneller weiter. Besucher Ihrer Webseiten wollen Informationen und Inhalte. Am besten schnell und einfach. Was sie nicht wollen sind langatmige Selbstdarstellungen oder seitenlange Artikel. Denn die Zeit und Muße, die Ihre Leser für Texte im gedruckten Werk aufwenden, werden sie im Netz im seltensten Fall haben.
Vielmehr kommt es bei Web-Texten auf eine klare Vermittlung Ihrer Inhalte an, auf einen übersichtlich strukturierten Aufbau und eine gute Lesbarkeit. Mit schnell auffindbaren Informationen und überzeugenden Texten behalten Sie Leser und binden Interessenten und potenzielle Mitglieder an Ihren Verband.
Mit optimierten Texten wird Ihr Verband besser gefunden
Ein weiterer bedeutender Faktor neben Ihren Lesern sind die Suchmaschinen. Denn gute Web-Texte berücksichtigen auch das “Leseverhalten” von Google & Co. Sie tragen somit nachhaltig dazu bei, Ihre Verbandswebsite bei Eingabe relevanter Suchbegriffe leichter zu finden bzw. sie auf einen besseren Platz zu heben. Und das sogar langfristig, ohne dass Sie dafür dauerhaft bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen schalten müssen.
Deshalb lohnt es sich gleich doppelt auch Texte, die im Printbereich wunderbar funktionieren, für die Verwendung auf Ihrer Verbandswebsite entsprechend zu optimieren. So erfreuen Sie nicht nur Ihre Leser, sondern tragen auch dazu bei, Ihren Verband mit seinem Angebot im Internet leichter zu finden.









